Damit kein Tier auf der Strecke bleibt! 

Warum gibt es uns?

Wir kümmern uns um tot aufgefundene Haustiere, die auf den Straßen, sowie auf den Gleisen überfahren werden oder unter anderen Umständen ums Leben kommen. 

Selbstverständlich werden Polizei, Autobahnmeistereien, Bauhof und weitere Ämter über Funde verständigt. 

Leider haben die Behörden und andere Einrichtungen nicht immer die Zeit nach einem Chip zu suchen, Bilder zu machen, deshalb arbeiten wir eng mit den Behörden zusammen und unterstützen sie dabei die Besitzer ausfindig zu machen. 

Leider gelingt es nicht in jedem Fall, aber jedes Tier, das seinem Besitzer zugeordnet werden kann ist ein Tier weniger, dass auf der Strecke bleiben musste.

Wichtige Themen rund ums Tier

Chip- und Registrierungspflicht

Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile - und nur diese eine Maßnahme dürfte noch nicht zum erwünschten Erfolg führen.
BUNDESEINHEITLICHE CHIP- UND REGISTRIERUNGSPFLICHT FÜR ALLE HAUSTIERE?
TotFundHund setzt sich bereits seit Gründung im Jahr 2013 für eine bundeseinheitliche Einführung einer Chip- und Registrierungspflicht für alle Haustiere, zumindest aber für Hunde, Katzen und Pferde ein. Die Regelung sollte durch Bundesgesetz mit Ausführungsgesetzen auf Landesebene durchgesetzt werden.
Die Registrierung des Chips soll in einer einheitlichen Datenbank bzw. mehreren Datenbanken erfolgen. Diese Datenbanken müssten mit einer einheitlichen Abfrage zu durchsuchen sein. 
Eine Registrierung bei der Gemeinde bzw. der Stadt ist nur in besonderen Fällen erforderlich. Es dürfte nicht angemessen und deswegen rechtswidrig sein, eine amtliche Registrierungspflicht für alle Haustiere zu fordern. 
Zeitgleich müssten alle für die Entsorgung zuständigen Stellen mit einem guten Chipreader ausgestattet und natürlich gesetzlich verpflichtet werden, die Tiere auch tatsächlich auszulesen und das Register zu informieren. 
Mittlerweile sehen wir über diese Forderung hinaus die Notwendigkeit nicht nur einer bundesweiten Verpflichtung, sondern sogar einer europaweiten. Tiere kennen keine Grenzen und gerade in den europäischen Grenzregionen wäre eine „nur“ bundesweite Pflicht nicht ausreichend. 
Wenn schon, dann richtig und umfassend! 
Versuche/Anträge/Petitionen gab es mittlerweile einige – sie scheiterten bislang alle an einem nicht durchdachten Konzept bzw. einer offensichtlichen Lobbyarbeit.
Folgende ECKPUNKTE wären aus unserer Sicht wichtig:
- Chippflicht für alle Hunde, Katzen, Pferde zum Abgabetermin, spätestens mit dem Alter von 10 Wochen mit einem standardisierten Microchip.
- Der Chip ist vom implantierenden Tierarzt bei einem angeschlossenen Register und in den gesetzlich besonders vorgeschriebenen Fällen (zB. „gefährlicher Hund“) auch bei der Stadt/Gemeinde zu melden.
- Die MONOPOLSTELLUNG einer Datenbank ist zu vermeiden. Die bestehenden oder neu errichteten Datenbanken müssen so vernetzt sein, dass sie mit einer einzigen Abfrage durchsucht werden können.
- Alle für die Entsorgung zuständigen Stellen sind mit Chiplesegeräten auszustatten und zwar mit einem Gerät pro Einsatzfahrzeug. Die Mitarbeiter sind entsprechend zu instruieren. Jeder Totfund ist dem Register anzuzeigen. Der Halter ist von dort zu informieren. Die Halterdaten sind auf Anfrage der Behörde mitzuteilen (Kostenerstattung).
Mit diesen Eckpunkten ist zumindest die Identifizierung derjenigen Tiere gesichert, die auch identifiziert werden sollen - was schon einmal ganz gut wäre.
Darüberhinaus bietet auch die Kennzeichnung und Registrierung in einem einheitlichen Register insofern keine Sicherheit als das die herkömmlichen Microchips sehr leicht entfernt werden können. Gegen Missbrauch ist also auch diese Maßnahme nicht ausreichend! Für die Tiere, die ausgesetzt und wie auch immer entsorgt werden sollen, bedeutet das Entfernen des Chips zumindest zu Lebzeiten zusätzliche schmerzen.
Auch dieser Aspekt muss zwingend beachtet werden.
Zusätzlich sollte vom Bund erwartet werden, zukünftig den rechtlich bereits jetzt hervorgehobenen Status der Haustiere auch entsprechend zu berücksichtigen!

Fundfälle

Bei den Bildern könnten eventuell stark verweste Tierkadaver zusehen sein.
 Wenn sie es sich selbst nicht zutrauen, fragen sie einen Freund oder einen Familienangehörigen, die sich die Totfunde anschauen können, um ihr gesuchtes Tier zu identifizieren.
Gern dürfen sie uns eine E-Mail zukommen lassen, mit einem Bild von ihrem Hund oder Katze, mit dazugehörigen Erkennungsmerkmale.