Nancy Solitair

Seit Juni 2019 besteht nun unsere neue Homepage Tierhilfe Team & TotFundHund. 

Aber wer steckt hinter dieser Homepage? Wen ruft man denn an, um Totfunde oder Tiere in Not zu melden? 

Oder wen schreibe ich an, um mich als Helfer zu melden? 

Nicht jeder hat Facebook, deshalb möchte ich mich hiermit kurz vorstellen. 

Ich bin Nancy Solitair, bin 1988 in Prenzlau geboren. Die kleine süße Hündin auf dem Bild ist meine Camy. Sie kommt ursprünglich aus Rumänien und ist seit 2016 an meiner Seite. Sie ist eigentlich der Grund warum ich zum Tierschutz gekommen bin. Sie stammt aus einem Animalhording, kam mit 6 Monaten nach Deutschland und mit 11 Monaten holte ich sie aus dem Tierheim Hage. Sie war so schwierig, ein absoluter Angsthund. Auch sie ist mir ganz am Anfang 2 mal entlaufen und leider fast in den Tod gejagt worden. Ich habe damals alles falsch gemacht, was falsch gemacht werden konnte. Deshalb möchte ich meine Erfahrungen an die Menschen weitergeben, denen ihr Hund entlaufen ist. Damit sie selbst nicht diese Fehler machen wie ich damals. 


Ich bin im November 2018 ins Tierhilfe Team & TotFundHund eingestiegen. 

Wie kam ich zu dieser Aufgabe? 

Ich fing im Oktober 2018 als Tasso Suchhelfer an. Wurde in einer Facebookgruppe Moderator, fing aber an drüber nachzudenken, wo alle diese langzeitvermissten Hunde sind? Wer kümmert sich um die armen toten Tiere? 

Ich suchte nach Gruppen für tot aufgefundene Haustiere und kam zum Tierhilfe Team & TotFundHund, das Orginal bei Facebook und überhaupt die erste Organisation, die sich seit 2012 um totaufgefundene Tiere kümmert. 

Schaute mir die Seite und die damalige Homepage an. Meldete mich gleich über die Nachrichtenfunktion. 

So lernte ich auch die Gründerin Susanne Riedel kennen. Ein herzensguter Mensch und eine wirklich tolle Frau. Danke für diese wundervolle Idee. 

Dann begann es auch schon. Nun bin ich seit Juni 2019 die neue Leiterin, mit meiner guten Freundin und Partnerin in der Gruppe, Susann Maurer.

Susann Maurer

Ich bin Susann Maurer, 1986 geboren und wohne in Leipzig. Ende 2013 erfüllte ich mir endlich meinen Kindheitstraum und mein erster Hund zog ein. Lucy, ein Jack Russel Terrier, völlig an der Rassebeschreibung vorbei. Kein Jäger, kein Kläffer und ein absolut entspannter und verschlafener Hund. Natürlich gibt sie draußen gerne Gas, aber bei Sturm und Regen zieht sie die Couch langen Gassirunden vor. 


Ganz im Gegenteil zu meiner zweiten Hündin. Peanut ist ein Mischling, ihre Mutter ein hochbeiniger Jack Russel, der Papa ein Labrador-Pinscher Mischling. Sie zog im Juni 2016 ein und mein Traum von einem pflegeleichten Welpen, so wie Lucy einer war, löste sich zeitnah in Luft auf. Peanut hat Pfeffer im Hintern, optisch und charakterlich ist sie ein Pinscher. Rassetypisch ist sie aber auch sehr gelehrig, treu und immer bei der Sache. Im Oktober 2019 habe ich mit ihr die BHV Hundeführerscheinprüfung Stufe 3 abgelegt, auch wenn es in Sachsen keine Pflicht ist, ich bin stolz auf uns beide, dass wir es geschafft haben gesellschaftstauglich zu werden. 


Durch die beiden Mädels bin ich bei Facebook diversen Tier- und Hundegruppen beigetreten und so bekam ich einen Einblick darüber, was überhaupt in dieser Welt zum Thema Tierschutz los ist. Die Mehrzahl dreht sich um lebende Tiere, deren Schutz und Rettung doch irgendwann drängte sich mir die Frage auf, was mit den tot aufgefundenen Haustieren passiert. Durch Zufall laß ich einen Post der Gründerin Susanne Riedel, in dem sie nach Helfern suchte. Ich meldete mich bei ihr und bin seit dem Mitglied bei Totfundhund.

Mel Anie

Ich bin Melanie, geboren 1985 und lebe in Berlin. Seit ich denken kann, begleiten mich Tiere in meinem Leben. 2009 hat mein Seelenhund den Weg zu mir gefunden und gemeinsam haben wir schon so einige Hochs und Tiefs gemeistert. Ihn an meiner Seite zu wissen, gab und gibt mir den nötigen Rückhalt. So genießen wir unsere gemeinsame Zeit in vollen Zügen.  

Als Vollblut-Hundemama beschäftigt man sich mit der Zeit mit so vielen verschiedenen Dingen, nicht immer nur mit dem Schönen. Tiere geben dem Menschen bedingungslos so viel - vor allem Liebe, aber der Mensch gibt dem Tier nicht immer die Liebe und den Respekt, den jedes Lebewesen verdient hat und das trifft mich im Herzen. Rückblickend wundert es mich auch nicht, dass mein erster Pflegehund - eine kleine, gequälte Seele aus Rumänien - nun auch kein Pflegehund mehr ist, sondern einen festen Platz an meiner Seite (und in meinem Herzen) gefunden hat und wir drei ein tolles Team sind. 

Als Hundebesitzer ändert sich so einiges im Leben, auch der eigene Blick auf Ereignisse. So hieß es früher an Silvester - Party, mit Freunden irgendwo feiern. Heute - oh je, wie viele Tiere erwischt es diesmal. Und so kam ich zum TierHilfeTeam & TotFundHund - wenn ich so einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass ein Tier nicht auf der Strecke bleibt, einem Besitzer die quälende Ungewissheit, nicht zu wissen, was seinem treuen Begleiter zugestoßen ist, genommen werden kann, dann mache ich das von Herzen gern.